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DIE WICHTIGSTEN ÄNDERUNGEN IN DER AUSGABE DER GOLFREGELN 2016


Golfregeln

Regel 18-2. Ball in Ruhe bewegt durch den Spieler, Partner, Caddie oder Ausrüstung

Regel 18-2b (Ball bewegt sich nach Ansprechen) wurde zurückgezogen. Dies bedeutet, wenn sich ein Ball bewegt, nachdem ihn der Spieler angesprochen hat, richtet sich die Anwendung einer Strafe nach Regel 18-2 allein danach, ob der Spieler verursacht hat, dass sich der Ball bewegte.

Regel 25-2. Eingebetteter Ball

Anmerkungen wurden eingeführt um:

1. zu klären wann ein Ball als eingebettet gilt; und

2. zu bestätigen, dass die Spielleitung eine Platzregel einführen darf, die straflose Erleichterung für einen im Gelände eingebetteten Ball gewährt.

Anhang IV. Hilfsmittel und andere Ausrüstung

Der sich auf Entfernungsmesser beziehende Teil 5 wurde dahingehend geändert, dass, wenn eine Platzregel die Benutzung von Entfernungsmessgeräten gestattet, ein Verstoß gegen Regel 14-3 nur dann vorliegt, wenn der Spieler das Gerät für einen Zweck benutzt, den diese Regel verbietet. War früher eine solche Platzregel in Kraft, hatte ein Spieler bereits gegen Regel 14-3 verstoßen, wenn er ein Entfernungsmessgerät benutzte, dass auch Funktionen enthielt, deren Benutzung einen Verstoß gegen Regel 14-3 darstellte, unabhängig davon, ob diese Funktionen vom Spieler tatsächlich benutzt wurden.

Amateurstatut

3-1b. Preisgeld für wohltätige Zwecke

Die neue Regel 3-1b wurde eingeführt, um Amateurgolfern die Möglichkeit zu geben, an Turnieren teilzunehmen, bei denen Preisgeld oder ein entsprechender Gegenwert an eine anerkannte Wohltätigkeitsorganisation gespendet wird, vorausgesetzt der Veranstalter hat die vorherige Genehmigung bei dem Dachverband eingeholt.

4-3. Golf bezogene Aufwendungen

Die neue Regel 4-3 wurde eingeführt um klarzustellen, dass ein Golfamateur eine angemessene Aufwandsentschädigung, die die tatsächlichen Ausgaben nicht übersteigt, für nicht Wettspiel bezogene, mit Golf in Verbindung stehende Aktivitäten erhalten darf.

9-2b(I). Wartefrist; Berufsgolf

Die vorgeschlagenen Richtlinien der Regelwartezeit wurden dahingehend geändert, dass bei einer Dauer eines Verstoßes gegen die Amateurbestimmungen von 6 Jahren oder länger (bisher 5 Jahre oder länger) die Wartefrist 2 Jahre betragen sollte.

Hat ein Antragsteller zur Wiedereinsetzung umfangreich um Preisgeld gespielt, ist bei der Beurteilung, ob die Wartefrist verlängert werden sollte, zu berücksichtigen, welches Niveau die Wettspiele hatten und mit welchem Ergebnis der Antragsteller an diesen Wettspielen teilgenommen hat.